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BA_Daten_Mai_2011_Tatsaechliche_Arbeitslosigkeit.pdf

1. Februar 2011

Aufschwung kommt bei Beschäftigten und Erwerbslosen nicht an

"Viele Beschäftigte und Erwerbslose profitieren nicht von der wirtschaftlichen Erholung", erklärt Sabine Zimmermann zum Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar. "Für sie ist der so genannte Aufschwung am Arbeitsmarkt ein Abstieg in atypische und prekäre Beschäftigung, zu Niedriglohn und Leiharbeit." Mehr

4. Januar 2011

"Jobwunder" dank Billigjobs

Die Arbeitsmarkterfolge sind nicht das Ergebnis neuer Jobs, sondern der Aufsplittung von Arbeitsplätzen in kleine Teilzeit- und Minijobs. Für viele Beschäftigte und ehemalige Erwerbslose entpuppt sich das angebliche Jobwunder so als ein Alptraum. Sie finden nur noch Teilzeitstellen, müssen sich mit anderen einen Job teilen und können von ihrer Arbeit kaum leben. Zusammen mit der Leiharbeit ist so der Niedriglohnsektor gewachsen. Seit Beginn von Hartz IV stieg allein unter den Vollzeitbeschäftigten die Zahl der Niedriglöhner um 400.000 auf nun rund 4,5 Millionen. Mehr als jeder Fünfte arbeitet damit zu Niedriglöhnen.

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2. Dezember 2010

Gute Arbeit in Europa stärken - den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland am 01.Mai 2011 einführen

Mit der Einführung eines allgemeingültigen gesetzlichen Mindestlohnes wird eine verbindliche Lohnuntergrenze geschaffen. Der Niedriglohnsektor wird damit eingedämmt und der Quersubventionierung durch ergänzende staatliche Leistungen werden Hürden entgegengestellt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab dem 1.Mai 2011 ist ein gesetzlicher Mindestlohn dringend notwendig um soziale Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern.

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16. November 2010

Jobcenter als Jobkiller

Vernichtende Kritik: Ein-Euro-Jobs sind ungeeignet, Langzeitarbeitslose in feste Beschäftigung zu bringen, heißt es in einer am Montag bekannt gewordenen Mitteilung des Bundesrechnungshofes. Insbesondere Kommunen nutzen die Billigarbeiter, um ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen. Damit verdrängen die Ein-Euro-Jobber regulär Beschäftigte. Die Bundesagentur für Arbeit kündigte gestern an, die Vergabe dieser Jobs ab 2011 »flächendeckend« kontrollieren zu wollen.

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18. Oktober 2011

Im Ausland erworbene Abschlüsse schnell und nicht selektiv anerkennen

http://linksfraktion.de/pressemitteilungen/ausland-erworbene-abschluesse-schnell-nicht-selektiv-anerkennen/„Die Bundesregierung hat jahrelang keinen Finger gerührt, während Millionen von Migranten auf die Anerkennung ihrer Abschlüsse warteten, und will jetzt nur etwas für diejenigen tun, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt verwertbar sind: Dieses Selektionsprinzip ist indiskutabel“, kommentiert Agnes Alpers, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE, den Gesetzentwurf zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Mehr

12. August 2010

Ausbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse und Anforderungen an die Politik

Trotz Krise scheint der deutsche Arbeitsmarkt relativ stabil.Tatsächlich findet jedoch unter der Oberfläche ein enormer Struktuwandel der Beschäftigungsverhältnisse statt. Sozialversicherungspflichtie Vollzeitarbeit nimmt ab, atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Befristungen, Teilzeit, Leiharbeit und Minijobs zu. Arbeitsplätze, mit oftmals geringem Einkommen und unsicherer Lebensperspektive nehmen zu. DIE LINKE erfragt genaue Zahlen zu dieser Entwicklung und den politischen Handlungsbedarf.

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Zu dieser Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache Nr. 17/2790 vor.

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12. Juli 2010

Themenpapier zu Hartz IV

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30. Juni 2010

Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Monat Juni

BA_Daten_Juni_2010_Tatsaechliche_Arbeitslosigkeit.pdf

9. Juni 2010

Jeder muss sich wehren!

Wie in Griechenland sollen jetzt auch in Deutschland Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitslose, Alleinerziehende, Familien und Rentner für die Finanzkrise zahlen. Union und FDP weigern sich, Krisenverursacher und -gewinnler an den Kosten zu beteiligen. DIE LINKE ist die einzige Partei mit einem gerechten Sanierungskonzept und schlägt ein Bündnis der gesamten Opposition mit Gewerkschaften und Sozialverbänden zur Abwehr dieses Sozialabbaus vor. Lesen (PDF)


3. Juni 2010

Arbeitsmarkteffekte der Leiharbeit

Auf Basis statistischer Angaben bzw. wissenschaftlicher Studien sollen die (negativen) Arbeitsmarkteffekte der Leiharbeit beleuchtet werden. Hierbei geht es insbesondere um die Widerlegung eines vermeintlichen Brückeneffekts von Leiharbeit, demzufolge zuvor Erwerbslose über die Leiharbeit wieder in den regulären Arbeitsmarkt zurückfinden sollen. Aber auch das hohe Arbeitslosigkeitsrisiko und die niedrige Entlohnung von Leiharbeitskräften sind Bestandteil der Anfrage.

 Mehr (PDF)   /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 17/2101 vor. Antwort lesen (PDF)


20. Mai 2010

Mit Guter Arbeit aus der Krise

Welche Ziele verfolgen wir langfristig? Welche Aufgaben müssen wir umgehend anpacken? Zu Beginn einer jeden Woche umreißt ein Mitglied der Fraktion in einer Kolumne Schwerpunkte für DIE LINKE. 

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30. April 2010

Nein zur prekären Beschäftigung, Ja zum gesetzlichen Mindestlohn

Mit den Hartz-Reformen ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich angestiegen. Das belegt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE., die diese im Vorfeld des 1. Mai als Tag der Arbeit gestellt hatte. Danach stieg der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten von 17 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2006. Mehr


31. März 2010

Arbeitslosigkeit im März 2010 liegt bei 4,78 Mio.

 

Klaus Ernst, DIE LINKE: 10 Euro Mindestlohn als Lohnuntergrenze einführen

25. Februar 2010

Wirkliche Arbeitslosigkeit zum Download

BA_Daten_Februar_2010_Tatsaechliche_Arbeitslosigkeit.pdf

28. Januar 2010

4,81 Millionen Arbeitslose!

BA_Daten_Januar_2010_Tatsaechliche_Arbeitslosigkeit.pdf

 

27. November 2009

Wandel des Arbeitsmarktes in der Krise

Mit der Anfrage soll herausgefunden werden, wie sich die Krise auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Hierbei geht es vor allem um den Wegfall von Vollzeitstellen und die Zunahme von Teilzeit- und Minijobs. Es stellt sich die Frage, inwiefern durch die Krise der Trend hin zu mehr prekärer Beschäftigung befördert wird.

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„…Besonders schlimm ist: Die Arbeitslosenstatistik gleicht einem Potemkinschen Dorf. Immer mehr Arbeitslose tauchen nicht mehr in der offiziellen Statistik auf. Inzwischen sind das über eine Million Menschen…“

(http://wipo.verdi.de/wirtschaftspolitik_aktuell/data/09_13_schummelstatistik_.pdf)

ARBEIT, GUTE

Was ist Gute Arbeit? Auf diese Frage antworten die meisten Menschen: Meine Arbeit soll sicher sein und anständig entlohnt werden. Sie soll meiner Gesundheit nicht schaden. Ich möchte mitbestimmen können, was ich und wie ich es mache. Arbeit ist gut, wenn ich auch genügend Zeit für meine Freunde und Familie habe.

Gemessen an diesen Standards sieht die Realität meist anders aus. Wer heute nach einer sicheren und gut bezahlten Arbeit sucht, hat es nicht nur aufgrund der Wirtschaftskrise schwer. Schon vor der Krise haben die Unternehmen meist nur unsichere oder schlecht bezahlte Arbeit angeboten. Das statistische Bundesamt hat ausgerechnet, dass von 1997 bis 2007 insgesamt 2,6 Millionen neue prekäre Beschäftigungsverhältnisse entstanden sind. Prekär bedeutet: Leiharbeit, Minijobs, Befristungen und meistens auch Teilzeitarbeit. Im gleichen Zeitraum sind normale Vollzeitstellen um mehr als 1,5 Millionen zurückgegangen.

Nur jeder zweite Beschäftigte geht davon aus, seine Arbeit bis zum Rentenalter ausüben zu können. Jeder Dritte hat daran sogar erhebliche Zweifel. Allzu häufig macht Arbeit krank. Gründe hierfür sind zu hohe körperliche und psychische Belastungen, nicht zuletzt auch zu lange und wenig planbare Arbeitszeiten.

Die Regierungen Schröder und Merkel haben dafür gesorgt, dass schlecht bezahlte und unsichere Arbeit sich ausbreitet und gute Arbeit immer seltener wird. Ihre Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik folgt dem Motto „besser irgendein Job als gar keiner“. SPD und Grüne haben Leiharbeit und Minijobs erleichtert. Hartz IV erhöht den Druck auf Erwerbslose und Beschäftigte, Arbeit auch zu schlechten Bedingungen anzunehmen. Es mangelt an Konzepten für eine altersgerechte Gestaltung der Arbeitswelt, die ein gesundes Arbeiten bis zur Rente erlaubt.

Politisches Handeln muss sich am Leitbild Guter Arbeit orientieren. Statt prekärer oder gesundheitsschädlicher Beschäftigung sind mehr existenzsichernde und altersgerechte Arbeitsplätze notwendig. Dies ist gerade angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise dringend geboten. Leiharbeiter und befristet Beschäftigte sind die Ersten, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Feste Arbeitsplätze sind krisensicherer. Mehr gut bezahlte Arbeit stärkt außerdem die Nachfrage.

Die Fraktion DIE LINKE fordert als erste Schritte hin zu mehr Guter Arbeit:

  • Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns nach französischem Vorbild, der in der nächsten Wahlperiode auf 10 Euro pro Stunde erhöht wird. Der Mindestlohn macht Schluss mit Armut trotz Arbeit.
  • Strikte Begrenzung der Leiharbeit. Das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zuzüglich einer Flexibilitätsvergütung muss ab dem ersten Einsatztag gelten. Außerdem darf ein Leiharbeiter maximal sechs Monate an ein und dasselbe Unternehmen verliehen werden. Dadurch wird verhindert, dass die Unternehmen reguläre Arbeitsplätze durch Leiharbeit ersetzen.
  • Minijobs in reguläre Beschäftigungsverhältnisse umwandeln. Jede Stunde Arbeit soll voll sozialversicherungs- und steuerpflichtig sein. Schlecht bezahlte Minijobs dürfen nicht länger durch geringere Sozialabgaben und Steuern gefördert werden.
  • Arbeitszeit verkürzen. Die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit muss in einem ersten Schritt von 48 Stunden pro Woche auf 40 Stunden reduziert werden.
  • Altersgerechte Gestaltung der Arbeit. In diesem Sinne muss der Arbeits- und Gesundheitsschutz verbessert werden. Belastungen im Arbeitsprozess müssen verringert und die Gesundheitsvorsorge ausgebaut werden.
  • Situation von Erwerbslosen und Beschäftigten verbessern. Das Arbeitslosengeld I muss länger gezahlt und das Arbeitslosengeld II im Lauf der kommenden Legislaturperiode auf 500 Euro erhöht werden. Gleichzeitig müssen Zumutbarkeitskriterien für Erwerbslose wieder eingeführt werden: existenzsicherndes Einkommen garantieren, berufliche Qualifikation und vorherigen Verdienst berücksichtigen, Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen freiwillig stellen etc.

1. Februar 2009

Arbeitslosenzahlen: Wer wird gezählt und wer nicht?

LINKE__Positionen_und_Fakten_2_-_Arbeitslosenzahlen.pdf

8. September 2009

Schonvermögen erhöhen

Fraktion__Antrag_Schonvermoegen_erhoehen-16_14012.pdf

„…Derzeit gilt der Kündigungsschutz erst in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten. Stiege dieser Schwellenwert auf 20, fielen laut dem aktuellen Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zusätzlich mehr als 300.000 Betriebe mit knapp vier Millionen Beschäftigten aus dem Geltungsbereich des Gesetzes heraus. Allein dadurch stünden insgesamt zehn Millionen Beschäftigte im Falle einer ungerechtfertigten Kündigung ohne Schutz nach dem Kündigungsschutzgesetz da - knapp 30 Prozent aller Beschäftigten…“

(http://www.boeckler.de/32014_97624.html?suche=1)

5. Juni 2009

Progressionsvorbehalt Kurzarbeitergeld

Fraktion__GE_Progressionsvorbehalt_KUG_16-12888.pdf

„ …Darüber hinaus liegt in Deutschland die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich über dem OECD-Schnitt. So gaben 2008 mehr als 50 Prozent der Arbeitslosen an, dass sie seit mehr als einem Jahr nach einem Job suchen, im OECD-Schnitt waren es nur 26 Prozent…“

(http://www.oecd.org/document/14/0,3343,de_34968570_35008930_43708366_1_1_1_1,00.html)

27. Januar 2009

Vorschläge für eine bedarfsdeckende soziale Mindestsicherung

Fraktion__Mindestsicherung_Beschluss_.pdf

9. Oktober 2008

Totengräber der Arbeitslosenversicherung

Gottwald__Totengraeber_der_Arbeitslosenvers__express_10-08.pdf

22. Januar 2008

Verbot zu Lohnsenkung

FRaktion__Antrag_Verbot_von_Lohnsenkungen-16_07825.pdf