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7. Dezember 2009

Statt Stuttgart 21 forcieren Verfall der Infrastruktur stoppen

„Der Putz fällt von der Decke, auf den Toiletten macht sich ein beißender, modriger Geruch breit - kaum ein Monat vergeht ohne eine neue Hiobsbotschaft über den Verfall der Stuttgarter Schulen. Die Stadtoberen inkl. der SPD trommeln derweil lieber für das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21,“ empört sich Ulrich Maurer zu Meldungen, dass die Stadt Stuttgart bei den Ausgaben für die Unterhaltung der öffentlichen Infrastruktur mit 327 Mio. Euro im Rückstand ist.“ Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Es pfeifen die Spatzen von den Dächern: Stuttgart 21 ist zu groß, zu teuer und von gestern. Zugleich stapeln sich die überfälligen Investitionen zur Infrastruktur. Moderne Stadt- und Verkehrsplanung sieht anders aus. Statt Konzentration auf immer mehr und immer größere Zentren brauchen wir mehr Stadtqualität vor Ort, dort wo die Menschen ihr Leben verbringen. Wir brauchen mehr und bessere öffentliche Parks, bessere Kindergärten und –betreuung, mehr Radwege und bessere Schulen, Sportstätten, Bibliotheken und Jugendzentren.

Die neoliberalen Parteien setzen stattdessen auf kommunalen Wettbewerb und Größenwahn.“