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31. Januar 2011

»Bundeswehr hat nichts am Hindukusch zu suchen«

Die Kriegskoalition hat im Parlament beschlossen, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan fortzusetzen. Als einzige Fraktion im Bundestag hat DIE LINKE geschlossen gegen die Verlängerung dieses Kriegs gestimmt. Ihr außenpolitischer Sprecher, Wolfgang Gehrcke, benennt im Interview der Woche die Gründe für die Ablehnung des Kriegs und erläutert, wie noch in diesem Jahr alle deutschen Soldatinnen und Soldaten nach Deutschland zurückgeholt werden sollen.

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30. Januar 2011

LINKE solidarisch mit Demokratiebewegung in Afghanistan

Mit einem eindringlichen Appell, die zivilen, demokratischen Friedenskräfte in Afghanistan zu unterstützen, endete gestern Abend die Internationale Konferenz „Das andere Afghanistan“ der Fraktion DIE LINKE im Berliner Paul-Löbe-Haus.

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27. Januar 2011

Abzugsmandat statt Kriegsmandat

Friedensplan der LINKEN für Afghanistan / In drei Schritten zum Frieden in Afghanistan /

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24. Januar 2011

Abzug - nur der erste Schritt auf einem langen Weg

DIE LINKE fordert den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Nicht überstürzt, nicht kopflos, aber so zügig, dass die Bundeswehr Afghanistan bis Ende 2011 verlassen hat. In einem ersten Schritt muss die Bundeswehr ab sofort alle Kampfhandlungen einstellen und danach Schritt für Schritt ihre militärischen Standorte in Afghanistan schließen. Gleichzeitig muss viel mehr Geld für die zivile Aufbauhilfe für Afghanistan bereitgestellt und vollkommen von den Operationen der Bundeswehr getrennt werden.

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16. Dezember 2010

Afghanistan-Bericht ist ein Dokument des Scheiterns

Es ist tatsächlich ein Fortschritt, dass es diesen Bericht überhaupt gibt. Seit neun Jahren führt die Bundesrepublik Krieg in Afghanistan, ohne dass jemand gekuckt hätte, was dieser Krieg anrichtet. SPD und Grüne haben den Krieg gemeinsam beschlossen. Der Bericht zeichnet ein ehrliches, ein ganz katastrophales Bild der Situation in Afghanistan. Warum spricht die Regierung von einem Fortschrittsbericht? Da ist kein Fortschritt.

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3. September 2010

Kundus-Bombardement war kein Betriebsunfall

„Das Bombardement von Kundus war kein Betriebsunfall“, erklärt Christine Buchholz anlässlich des ersten Jahrestages der Bombardierung von zwei Tanklastwagen bei Kundus auf Befehl der Bundeswehr, bei der mindestens 142 Menschen starben. Mehr

10. August 2010

Wer den Schutz der Zivilbevölkerung will, muss Krieg beenden

„Der Deutsche Bundestag muss sich umgehend mit dem Bericht der UNO zur Lage in Afghanistan auseinandersetzen. Es ist unverantwortlich, dass er immer mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan schickt, ohne über die Folgen seines Handelns Rechenschaft abzulegen“, so Wolfgang Gehrcke anlässlich des UN-Berichts über das Ansteigen ziviler Opfer in Afghanistan. Der Sprecher für internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE weiter: Mehr

29. Juli 2010

Aufklärung über Spezialeinheiten in Afghanistan dringend notwendig

„Die Unklarheiten über die Beteiligung deutscher Truppen an US-amerikanischen Tötungsmissionen zeigen, dass sowohl die Einsatz- als auch die Unterrichtungsregeln gründlich nachgebessert und verschärft werden müssen“, erklärt Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Frage, ob und inwiefern die Bundeswehr in Afghanistan die gezielte Tötung von Aufständischen durch US-Spezialeinheiten unterstützt hat. Schäfer erklärt weiter: Mehr

15. Juli 2010

Kleine Anfragen der Fraktion zum Krieg in Afghanistan

Auch in der 17. Wahlperiode hat die Fraktion bei verschiedenen Aspekten des Krieges in Afghanistan durch Kleine Anfragen an die Bundesregierung nachgehakt. In dieser Übersicht geht es u.a. um deutsche Polizei-Ausbildungshilfe, um die Opfer des Krieges, um die Situation der Menschenrechte und der rechsstaatlichen Strukturen, um den Stand des zivilen Wiederaufbaus und um Drogenbekämpfung. Mehr


6. Mai 2010

Ende der Kriegsbeteiligung statt zusätzlicher Kampftruppen

"Die Bundeswehr braucht nicht mehr Kampftruppen, sondern weniger Kampf“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die aktuellen Forderungen aus Generalität und Politik nach einer Aufstockung der Kampfverbände in der Bundeswehr. Schäfer erklärt weiter: Mehr

22. April 2010

Uli bei SWR Aktuell zu Angela Merkels Regierungserklärung Afghanistan

hier geht´s zum Beitrag auf den Seiten des SWR

20. April 2010

Kundus-Untersuchungsausschuss: Union hintertreibt Aufklärungsarbeit

„Die Union versucht auf ebenso durchsichtige wie unzulässige Art, die Aufklärungsarbeit des Kundus-Untersuchungsausschusses zu hintertreiben“, kommentiert Paul Schäfer, Obmann der Fraktion DIE LINKE, Forderungen aus der CDU, nach der Einstellung bundesanwaltlicher Ermittlungen gegen Oberst Klein nun auch die Beweisaufnahme des Untersuchungsausschusses zu beenden. Schäfer erklärt weiter:

15. April 2010

Zum Tod von deutschen Soldaten in Afghanistan

„Die Nachricht vom Tod deutscher Soldaten in Afghanistan hat uns bestürzt. Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt den toten Soldaten und ihren Angehörigen“, erklärt Jan van Aken, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE.

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Rede und Rauswurf der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

17. Februar 2010

Stoppt das Töten in Afghanistan! Im Bundestag und auf der Straße: Nein zum Krieg.

Jeder Tag des Afghanistankrieges kostet Menschen Gesundheit und Leben. Die Unterscheidung zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten ist willkürlich und hat nichts mit der afghanischen Realität zu tun. Die NATO führt Krieg in Afghanistan und Deutschland ist Teil dieses Krieges. Das ist die Wahrheit, vor der man sich nicht drücken kann, so das Mitglied des Parteivorstandes Wolfgang Gehrcke. Er erklärt weiter: weiterlesen

5. Februar 2010

Keine Ausreden mehr – Frieden ist möglich

„Keine Ausreden mehr, das Motto der diesjährigen Sicherheitskonferenz, ist wohl bewusst doppeldeutig gewählt. Keine Ausreden mehr heißt für die Bundesregierung, dass in Afghanistan die Verschleierungen fallen gelassen werden. Krieg soll Krieg genannt werden“, so Wolfgang Gehrcke anlässlich der 46. Sicherheitskonferenz in München, auf der Antikriegsstimmen, wie die Fraktion DIE LINKE, erstmalig nicht ausgeschlossen wurden. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

25. Januar 2010

Ohne Verhandlungen kein Frieden

„Zu Guttenberg hat jetzt die Katze aus dem Sack gelassen: 1500 weitere Bundeswehrsoldaten sollen nach Afghanistan. Damit würde sich Afghanistan noch weiter vom Frieden entfernen“, kommentiert Jan van Aken, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, die Aussage des Stabsabteilungsleiters im Verteidigungsministerium, Karl Müller, auf der von der SPD organisierten Afghanistan-Konferenz. „Die SPD versucht die Afghanistan-Frage nach der Devise zu behandeln: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“, kommentiert Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher, die Verrenkungen. weiter ...

19. Januar 2010

Kundus-Untersuchungsausschuss: Aufklärung statt Verfahrenstricks

„Dass die Vertreter der Regierungs-Fraktionen im Kundus-Untersuchungsausschuss mit allerlei Verfahrenstricks versuchen, die Aufklärung zu verzögern und zu hintertreiben, ist weder akzeptabel noch entspricht es der von Bundeskanzlerin Merkel und Verteidigungsminister zu Guttenberg zugesagten Transparenz“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher und Obmann der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss, die interfraktionellen Verhandlungen über Zeitplan und Ablauf des Untersuchungsausschusses. Schäfer weiter:

2. Dezember 2009

DIE LINKE unterstützt Mahnwache der Friedensbewegung gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan

„Merkel und zu Guttenberg führen Krieg über die Köpfe der Menschen hinweg, sowohl in Afghanistan als auch in Deutschland“, so Christine Buchholz zur Abstimmungskampagne der Friedensbewegung "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan“. Die friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

26. November 2009

Jung nicht mehr tragbar - Untersuchungsausschuss notwendig

„Jung muss seinen Hut nehmen“, so Jan van Aken, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zu den Meldungen über die Geheimhaltung eines Berichts, dem zufolge der Bombenangriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan ohne ausreichende vorherige Aufklärung erfolgt ist und Kenntnisse über zivile Opfer tagelang von dem ehemaligen Verteidigungsminister Jung wissentlich zurückgehalten wurden. Van Aken weiter:

24. November 2009

Nur Frieden schafft Frieden!

Jan van Aken, Leiter des Arbeitskreises Internationale Politik, begründet im Interview der Woche, warum die Fraktion die Verlängerung der Bundeswehreinsätze in Afghanistan und im Libanon diese Woche klar ablehnen wird. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende hat sich als UNO-Biowaffen-Inspekteur für friedliche Alternativen zum Irak-Krieg engagiert. Für ihn war die logische Konsequenz, hinterher bei der LINKEN aktiv zu werden: DIE LINKE ist bis heute die einzige Friedenspartei in Deutschland.

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17. November 2009

Afghanistan-Abzugspläne der Regierung: Beruhigungspille für die Öffentlichkeit

„Der in Aussicht gestellte Teilabzug deutscher Soldaten aus Afghanistan ist nicht mehr als eine Beruhigungspille für die Öffentlichkeit“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Debatte um Zeitpunkt und Bedingungen des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan. Schäfer erklärt weiter:

10. November 2009

»Soldaten stürzen komplett ab«

Zehntausende deutsche Soldatinnen und Soldaten sind seit Jahren in Auslandseinsätzen. Einige sterben, viele kehren krank in die Heimat zurück. Heinz Sonnenstrahl, Hauptmann a. D., der im Jahr 2003 die Selbsthilfeorganisation \"SKARABÄUS\" für erkrankte Soldaten gegründet hat, sagt im Gespräch mit Klar: \"Viele Soldaten stürzen komplett ab.\" Die nächste Ausgabe von Klar erscheint am 16. November 2009. Sie analysiert den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP, erläutert das 10-Punkte-Sofortprogramm der neuen Fraktion DIE LINKE und berichtet über Facetten der Armut in Deutschland.

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6. Oktober 2009

Neuer Rekord bei Anschlagszahlen in Afghanistan

Der dramatische Anstieg sicherheitsrelevanter Vorfälle in Afghanistan auf einen neuen Rekordwert von 6.040 allein im dritten Quartal 2009 zeigt: Mehr Soldaten bedeuten mehr Krieg. Wer ernsthaft eine Aufstockung des deutschen Afghanistan-Kontingents erwägt, beweist damit, dass er aus der Vergangenheit nicht gelernt hat", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Debatte um den Einsatz zusätzlicher Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Schäfer erklärt weiter:

24. September 2009

Abzug aus Afghanistan schützt Soldaten vor Traumata

„Dass die Zahl traumatisierter Soldaten zunimmt, ist eine unausweichliche Folge der Bundeswehr-Kampfeinsätze; dass ihre angemessene Behandlung unterbleibt ist Folge der Realitätsverdrängung des Verteidigungsministeriums“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die weiter steigende Zahl von Bundeswehrangehörigen, die am Posttraumatischen Stresssyndrom (PTBS) erkrankt sind und die unzureichende Betreuung und Behandlung der betroffenen Soldaten. Schäfer erklärt weiter:

13. September 2009

Afghanistan taugt nicht zu einem Wahlkampfgerede

Zu Medienberichten über einen "Fahrplan" von SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE: weiter...


02.07.2009

Namentliche Abstimmung im Bundestag - AWACS

Abgestimmt wird über die Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (3. Ausschuss) zu dem Antrag der Bundesregierung über die Beteiligung deutscher Streitkräfte am Einsatz von NATO-AWACS im Rahmen der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan (International Security Assistance Force, ISAF) unter Führung der NATO auf Grundlage der Resolution 1386 (2001 ) und folgender Resolutionen, zuletzt Resolution 1833 (2008) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen; Drs. 16/13377 und 16/13597
Ergebnisliste der namentlichen Abstimmung (PDF) 1)

Fraktion
Ja
Nein
Enthaltung
CDU/CSU
200
4
2
SPD
184
17
2
FDP
46
1
3
DIE LINKE
0
48
0
B90/Grüne
30
9
8

Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sprachen bei der Kundgebung am Brandenburger Tor am 5.9. gegen den Krieg in Afghanistan. Hunderte Menschen waren gekommen, um gegen den Einsatz der Bundeswehr im Afghanistan-Krieg und die Bombardierung zu protestieren. Es redeten ebenfalls Daniela Dahn und Christoph Hein. Oskar Lafontaine hatte bereits in der Afghanistan-Debatte die Forderung der Fraktion begründet: »Krieg ist kein Mittel der Politik. Ziehen Sie die Bundeswehr aus Afghanistan ab!«

5. September 2009

Afghanistan: Tötung von Zivilisten ist unentschuldbar

Die Tötung von Zivilisten bei einem von der Bundeswehr angeforderten NATO-Luftangriff auf zwei von den Taliban entführte Tankwagen ist durch nichts gerechtfertigt und unentschuldbar. Jedes zivile Opfer der Kriegführung der NATO einschließlich der Bundeswehr in Afghanistan führt zu Hass, einem weiteren Erstarken der Taliban und erhöht die Terrorismusgefahr. Kanzlerin Merkel und Vize-Kanzler Steinmeier müssen sofort für umfassende Aufklärung sorgen und die Ergebnisse dem Parlament vorlegen. Mehr

5. August 2009

Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch bedroht Deutschlands Sicherheit

Strucks Gerede ist unverantwortlich. Je länger die Bundeswehr in Afghanistan bleibt, je tiefer sie im Strudel des Krieges versinkt, umso mehr wird Deutschlands Sicherheit bedroht“, erklärt Ulrich Maurer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zu Aussagen des Ex-Verteidigungsministers, die Bundeswehr müsse weitere zehn Jahre in Afghanistan bleiben. „Der Kriegseinsatz in Afghanistan holt den Terror ins Land.“ Maurer weiter